Yoga Now Berlin - Erfolgreich selbstständig mit Yoga

Erfolgreich selbstständig mit Yoga – Mit diesen 6 Tipps gelingt’s

August 6, 2019
Erfolgreich selbstständig mit Yoga ist dein langfristiger Traum? Oder suchst du nach einfachen Tipps und Tricks um dein eigenes Yoga-Studio noch erfolgreicher zu machen? Wir haben mit erfahrenen Yoga-Studio-BesitzerInnen gesprochen. Lies hier mit welchen 6 Tipps andere Studio-BesitzerInnen erfolgreich arbeiten.

Erfolgreich selbstständig mit Yoga zu sein ist das Ziel vieler Yoga-Studio-BesitzerInnen. Allerdings bist du als YogalehrerIn umringt von MitbewerberInnen. Sogar allein im deutschsprachigen Raum gibt es über 100.000 Yogalehrende – davon mehr als 10.000 hauptberuflich. Bei einem derart großen Angebot erweist es sich oft als schwierig, sich erfolgreich selbstständig mit Yoga zu machen oder es zu bleiben. Jedoch viele neu gegründete Yoga Studios straucheln gerade in der Anfangszeit. Damit du gar nicht erst in diese Situation kommen musst, haben wir für dich sechs essentielle Tipps gesammelt. Mit diesen Ratschlägen im Hinterkopf kannst du dein eigenes Studio noch erfolgreicher leiten.

1. Überlege dir zusätzliche Einnahmequellen für dein Yoga Studio

Deine Leidenschaft ist Yoga und so unterrichtest du auch deine Stunden. Das kommt auf bei deinen Schülern gut an und sie genießen jede Minute deines Unterrichts. Genau so muss das sein! Doch abseits des Unterrichts machen natürlich auch viele andere Dinge dein Studio erfolgreich. Auch wenn deine Stunden gut gefüllt sind. Es gibt weitere Möglichkeiten, deinen Erfolg zu steigern und deinen Schülern gleichzeitig etwas Gutes zu tun.

Deshalb lasse keine Gelegenheit aus, um deinen Umsatz zu steigern. Das wichtigste ist, dass du kreativ bist. Überlege dir, in welchen Bereichen du dir etwas dazu verdienen kannst. Es gibt immer was zu verbessern, egal wie erfolgreich du bist.

In einem Yoga-Studio finden sich vor und nach deinen Klassen begeisterte Kunden. Eventuell benötigen sie neues Yoga-Zubehör. Eine neue Yoga-Matte, Blöcke oder auch nur ein Handtuch mit deinem Logo. Vielleicht fühlen sich deine Kunden in deinem Studio so wohl, dass sie noch etwas verweilen möchten. Wie wäre es da mit einem kühlen Getränk oder kleinen Snacks? Überlege selbst, was du dir in einem Yoga Studio wünschen würdest. Oft hilft es auch einfach deinen Yoga-Schülern zuzuhören, um etwas über ihre Bedürfnisse zu erfahren.

 

2. Baue dir ein Netzwerk auf und nutze es

Niemand wächst ganz ohne ein eigenes Netzwerk auf. Jeder kennt irgendjemanden. Gerade, wenn du dich mit deinem eigenen Studio selbstständig gemacht hast, solltest du nicht schüchtern sein. Erzähle Freunden, Bekannten und Verwandten über dein Yoga-Studio. Scheue dich nicht davor, ihnen deine Visitenkarte in die Hand zu drücken. Vielleicht kennen sie jemanden, der gerade nach einer Yoga-Stunde sucht. Dazu passend könntest du auch kostenlose oder reduzierte Schnupperkurse anbieten.

Mit einem Netzwerk kannst du deinen Erfolg langsam weiter ausbauen. Selbst ohne eine genaue Vorstellung. Es besteht immer die Möglichkeit, dass sich etwas Großartiges aus einer neuen Verbindung entsteht. Deshalb lohnt es sich, aktiv zu bleiben. Sprich mit den Leuten aus deinem Umkreis und vor allem über dein eigenes Studio.

Patrick Broome Yoga - erfolgreich selbstständig

3. Arbeite mit Partnern zusammen

Du hast dich selbstständig gemacht und musst alle Dinge selbst irgendwie balancieren? Das muss nicht sein! Aus Partnerschaften kann Großartiges entstehen. Du könntest beispielsweise Produkte von Partnern verkaufen oder ausstellen, die dein Gesamtkonzept unterstützen. Im Gegenzug könnte es z.B. eine Verkaufsprovision oder Gratisartikel (z.B. ein neues Yoga-Buch oder Yoga-Matten) für dich und deine Schüler geben. Vielleicht bietest du auch ab und zu einen gratis Gastauftritt eines bekannten Yogis in deinen Räumlichkeiten an. Wichtig ist, dass es auf den Erfolg deines Yoga-Studios einzahlt.

Ein erfolgsversprechendes Konzept könnten auch Kooperationen mit benachbarten Firmen sein, die ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun wollen. Einige Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter im Rahmen des Firmensports bei Aktivitäten, die die Gesundheit fördern. Wie wäre es mit einem Deal? Du bietest der Firma besondere Konditionen in deinem Yoga-Studio und im Gegenzug schickt das Unternehmen seine Mitarbeiter zu dir?

Partnerschaften ermöglichen es dir deinen Kundenstamm zu erweitern. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen vergrößerst du gleichzeitig auch dein Netzwerk. Im Optimalfall interessieren sich auch deine neuen Partner für Yoga-Stunden und werden zu zahlenden Kunden und du bist deiner erfolgreichen Selbständigkeit mit Yoga wieder einen Schritt näher gekommen.

 

4. Betrachte dein Yoga-Studio immer auch aus unternehmerischer Perspektive

Deine Stunden sind immer auf den Punkt und gelungen? Ob Anfänger oder Profi-Kurs, ob Hot-Yoga oder Meditation, es ist für jeden etwas dabei und deine Kunden gehen immer mit einem Lächeln aus deinem Yoga-Studio? Und trotzdem sind deine Klassen nicht so voll, wie du es dir vorstellst?

Dann schau dir deine Yoga-Klassen aus der Vogelperspektive an. Manchmal verrät eine Analyse der nackten Zahlen, was zu tun ist. In der 10-Uhr-Klasse am Mittwoch tummeln sich nur drei bis vier Personen, obwohl du doch für neun Platz hättest? Vielleicht macht es Sinn, bestimmte Klassen oder Termine zusammenzulegen oder ein Kurs wäre zu einer anderen Uhrzeit erfolgreicher. Auch wenn du jedem die bestmögliche Lösung bieten möchtest, solltest du immer deine Finanzen im Hinterkopf behalten. Überlege dir, was dir auf lange Frist gesehen dabei hilft erfolgreicher zu sein.

Auf der anderen Seite könnte die Teilnehmerzahl mit der Zeit noch steigen oder ein zusätzlicher Kurs als Komplementärprodukt nützlich sein. Auch Trends sind also wichtig. Hier gilt es, Unternehmertum zu beweisen. Denke und plane voraus. Wäge immer gut ab und versuche die Dinge objektiv zu analysieren. Deshalb sei dir immer klar darüber, welche Aktionen, dir welchen Erfolg bringen können und versuche dann die erfolgsversprechendsten Änderungen in deinem Studio einzubringen.

 

5. Biete ein einzigartiges Angebot für dein Yoga-Studio – USP

Ein USP beschreibt eine “unique selling proposition”, als ein Alleinstellungsmerkmal, das dich von anderen Yoga Studios da draußen unterscheiden lässt. Mit einem einizigartigen Konzept kannst du dich von all den Mitbewerbern auf dem Markt abgrenzen und so steht dem Erfolg als Yogalehrer nichts mehr im Wege. Der USP ist der Grund, weshalb deine Schüler zu dir kommen, und andere Yoginis bzw. Yogis nebenan links liegen lassen.

Warum ist ein USP so wichtig? Stell dir vor, du möchtest dir neue Schuhe kaufen. Um dich herum gibt es genau drei Schuhläden, die die gleiche Auswahl zu identischen Preisen bieten. Die Atmosphäre ist in allen Läden gut und die Verkäufer sind freundlich. Für welches Geschäft entscheidest du dich? Ohne irgendein Alleinstellungsmerkmal ist die Entscheidung schwierig. Und je mehr Mitbewerber es gibt, desto wichtiger ist es, sich von ihnen abzuheben. Dabei möchte ich betonen, dass ein Alleinstellungsmerkmal nicht bedeutet, das Rad neu erfinden zu müssen. Dein USP kann vieles sein:

  • Die Lage deines Yoga-Studios
  • Spezielle Klassen (in anderen Sprachen, Herangehensweisen, Größen usw.)
  • Bestimmte Zusatzangebote, die es nur bei dir gibt
 

Flow Yoga - erfolgreich selbstständig mit Yoga

Anders ist gut! Vertraue auf diese Stärke und arbeite weiter daran. Genau aus diesem Grund werden deine Schüler zu dir kommen und nur zu dir. Damit wirbst und überzeugst du auch neue Kunden. Viele Studios spezialisieren sich deshalb auf eine bestimmte Nische und werden dann darin die Besten.

Tipp: Überlege dir, aus welchem Grund sich Kunden genau für dein Yoga-Studio entscheiden. Wenn dir kein Argument dafür einfällt ist das nicht schlimm, aber dann ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Frage einfach mal deine Schüler, warum sie zu dir kommen und was sie sich noch wünschen würden.

6. Denke immer an den tatsächlichen Aufwand

Die Haupteinnahmequelle deines Yoga-Studios sollten deine Klassen sein. Bei der Planung deines Stundenplans solltest du immer bedenken, was der tatsächliche Aufwand für deine Stunden ist. Außerdem solltest du dir überlegen wie diese Stunden zu deinem  Erfolg als Yoga-Studio-BesitzerIn beitragen können. Dabei ist es besonders wichtig, auch Vor- und Nachbereitung dieser Stunden zu bedenken.

Um das zu veranschaulichen, nehmen wir eine einstündige Yogaklasse mit zehn Personen. Du verlangst 10 € pro Person und kommst damit auf Einnahmen von 100 € pro Stunde. Allerdings sind hier noch keine Vor- und Nachbereitungen (Übungen vorbereiten, Anmeldungen, Check-In usw.) miteinbezogen. Addieren wir noch jeweils eine Stunde davor und danach, hast du 100 € für drei Stunden eingenommen. Somit bleibt nur noch ein Stundenlohn von 33 € übrig. Dabei haben wir weitere Kosten wie die gesetzlichen Abgaben, Mietkosten oder Ausstattung noch vernachlässigt!

Bedenke immer deinen tatsächlichen Aufwand. Er mag auf den ersten Blick vielleicht weniger sein, als du denkst, aber wenn du dein Konzept genau analysierst findest du vielleicht noch Raum zum Optimieren. Deshalb riskiere lieber auch einen zweiten Blick! Eine Verwaltungssoftware kann ebenfalls dabei helfen, Routineaufgaben zu vereinfachen und Zeit bei organisatorischen Aufgaben zu sparen. Mit einer guten Software kannst du auf lange Frist erfolgreich selbstständig mit deinem Yoga Studio sein. Und, obendrauf hast du auch stets mehr Zeit für Yoga und deine Kunden!

Du suchst nach weiteren Tipps, um erfolgreich selbstständig mit Yoga zu sein? Dann hol’ dir jetzt unseren ultimativen 8-Schritte-Ratgeber für dein Studio!

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